Dragobete oder „Valentinstag“ ??? in Rumänien

„Dragobete“ ist ein traditioneller Feiertag in Rumänien, der in etwa dem internationen Valentinstag entspricht. Dragobete wird am 24. Februar gefeiert und ist als Tag „an dem sich die Vögel verloben“ bekannt, denn um diesen Tag herum beginnen die Vögel ihre Nester zu bauen. Dragobete gilt als Beschützer der Liebe und guten Laune, bringt das Leben zurück nach dem langen Winter, erweckt das Gute in der Natur und den Menschen. An diesem Tag darf man nicht traurig sein und keinen Streit haben. Sollte man etwas Böses an diesem Tag denken, soll das das ganze Jahr Unglück bringen. Man bringt Blumen als Zeichen der Liebe und macht Liebeserklärungen. Die Bräuche sind unterschiedlich von Region zu Region.

An diesem Tag ist die Zärtlichkeit sehr wichtig. Auf dem Bauernhof arbeitet man nicht und die Tiere dürfen nicht getötet werden. Die jüngere Generationen treffen sich und gehen, wenn es das Wetter erlaubt, im Wald oder auf der Wiese Frühlingsblumen sammeln, die danach verschenkt werden als Zeichen der Liebe. Traditionell wird gedacht, dass die Jungen den Mädchen hinterher liefen um sie zu küssen. Wenn die Mädchen den Jungen gemocht haben, ließen sie sich von dem Jungen küssen. Am Abend werden Feuer auf den Hügeln angezünded und man sitzt herum, plaudert, singt oder tanzt. Gutes Essen und Süssigkeiten gehören auch dazu.

Natürlich wird auch der 14. Februar immer mehr als Valentinstag auch in Rumänien gefeiert, traditionell ist es aber eher der 24. Februar mit dem Feiertag „Dragobete“.

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